Stammzellentherapie und Leukämie

437.033 neu diagnostizierte Fälle im Jahr 2018[1]

Was ist Leukämie?

Leukämie ist eine Krebsart, die das Blut oder das Knochenmark befällt. Es handelt sich um eine fortschreitende und tödliche Krankheit, die durch eine Mutation in der DNA in den Stammzellen des Knochenmarks verursacht wird. Diese Mutation führt zu einer übermässigen Produktion abnormaler Leukozyten (weisse Blutkörperchen), die nicht die anti-infektiösen Eigenschaften gesunder Leukozyten haben.[2]

Dieser Mangel an Immunität und der fortschreitende Rückgang gesunder roter Blutkörperchen und Blutplättchen sind die Ursache für die Symptome der akuten myeloischen Leukämie (AML) – der häufigsten und aggressivsten Form der Krankheit. Die häufigsten Symptome sind blasse Haut, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Knochen- und Gelenkschmerzen, häufige Infektionen und fieberähnliche Temperaturschwankungen.

Andere Formen der Krankheit sind lymphatische Leukämie und myeloische Leukämie. Diese Krankheiten werden auf der Grundlage der Art der betroffenen weißen Blutkörperchen und ihrer Funktionsweise diagnostiziert. Sie können akut (aggressiv) oder chronisch (langsamer und schwieriger zu bemerken und zu diagnostizieren) sein.[3]

Alter und Genetik sind die Hauptfaktoren für die Entstehung von Leukämie, obwohl sie durch Rauchen, Einwirkung von Chemikalien und ionisierender Strahlung verursacht werden kann, so dass 12% der Fälle vermeidbar sind.[4]

Forschung zur Stammzellentherapie

Die Stammzellentherapie ist als wirksame Behandlung für einige Fälle von akuter Leukämie anerkannt. Sie reduziert auch die mit hohen Chemotherapiedosen verbundenen Risiken.

Während die Stammzellspende am weitesten verbreitet ist, sind autologe Stammzelltransplantationen, d.h. die Verwendung patienteneigener Stammzellen aus Blut oder Knochenmark, auf dem Vormarsch. Autologe Stammzelltransplantationen sind für den Patienten leichter verträglich und haben ein geringeres Komplikationsrisiko.

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